Altenpflege

und Ausbildung in der Altenpflege

Wenn Sie eine Ausbildung in der Altenpflege in Betracht ziehen, dann werden Sie wahrscheinlich an den Beruf eines Altenpflegers denken. Daneben gibt es noch in einigen Bundesländern die Möglichkeit zum Altenpflegehelfer - hierbei handelt es sich um einen unterstützenden Beruf in der Altenpflege, welcher nur eine einjährige Ausbildung vorraussetzt.

Die Ausbildung zum Altenpfleger dagegen dauert 3 Jahre und ist durch das Altenpflegegesetz geregelt. Sie teilt sich in einen schulischen Teil an einer Berufsfachschule für Altenpflege sowie einen praktischen Teil in einer Altenpflegeeinrichtung, wie zum Beispiel im Krankenhaus mit einer entsprechenden Fachabteilung (Geriatrie), einem Altenheim oder auch bei ambulanten Pflegediensten. Der schulische Teil umfasst ca. 2100 Stunden, wobei neben Theorie auch Praxiseinheiten festgelegt sind. Die praktische Ausbildung beträgt dagegen mindestens 2500 Stunden und dient vor allem zur Praxiserfahrung.

Der Schwerpunkt der Ausbildung zum Altenpfleger liegt auf der Pflege von alten und pflegebedürftigen Menschen. Neben der reinen Krankenpflege spielen hier besonders auch die Sozialpflege, Betreuung sowie die Beschäftigung/Unterhaltung der älteren Personengruppen eine wichtige Rolle. Als ausgelernter Altenpfleger arbeiten Sie hauptsächlichen in Einrichtungen der Geriatrie, aber auch die Altenpflege zuhause ist eine Möglichkeit.

 

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Aufgaben

 

Die Inhalte der Ausbildung sind ebenfalls gesetzlich festgelegt und werden in 5 Lernbereiche zusammengefasst:
1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege (hierzu gehören zum Beispiel die Personen- und Situationsbezogene Pflege älterer Menschen sowie das Mitwirken bei der medizinischen Diagnostik und Therapie)
2. Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung (hierzu gehören zum Beispiel Unterstützung älterer Menschen bei der Tages- und Wohnraumgestaltung sowie die Berücksichtigung der sozialen Netzwerke von älteren Menschen)
3. Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen ( = Rechtskunde)
4. Berufskunde: Altenpflege als Beruf
5. Sonstige Fächer (wie zum Beispiel Deutsch und Ernährungslehre)
An den vorgegebenen Lerninhalten ist schnell zu erkennen, dass der Beruf des Altenpflegers einiges an Fachwissen mit sich bringt. Aus diesem Grund sollten Sie mindestens einen Hauptschulabschluss haben, damit Sie die Ausbildung zum Altenpfleger beginnen dürfen. Sollte dieser jedoch nicht vorliegen, dann gibt es noch die Möglichkeit der Altenpflegerhelfer-Prüfung. Wenn Sie diese Prüfung bestehen, dann können Sie die Ausbildung auch ohne Abschluss beginnen.

Die Ausbildung zum Altenpfleger endet mit einer Abschlussprüfung, welche aus insgesamt 3 Prüfungsteilen besteht - die schriftliche, praktische sowie mündliche Prüfung. Jeder der 3 Prüfungsteile muss mit mindestens "ausreichend" benotet werden, damit die Prüfung als bestanden gilt und Sie sich Altenpfleger nennen dürfen.